Nachrichten zum Thema Presse
14.01.2017 in Presse
Werksführung in der Firma DAW in Ober-Ramstadt
Die SPD - AG 60 Plus Erzhausen bei einer Werksführung in der Firma DAW in Ober-Ramstadt.
Am Dienstag dem 10. Januar ging es am frühen Morgen bereits um 8.30 Uhr per S-Bahn nach Darmstadt und von dort weiter mit der Odenwaldbahn nach Ober-Ramstadt zur Firma DAW, besser bekannt als Firma Caparol oder Hersteller von Alpinaweiß.
In kleinen Gruppen wurden die Teilnehmer über das Firmengelände geführt und erhielten schon auf diesem Weg vor dem Besuch der Produktionsstätten viel Wissenswertes mitgeteilt: Caparol ist führend in Deutschland auf dem Gebiet der Gebäudeanstrichmittel. Die Firma arbeitet hauptsächlich europaweit, besitzt aber auch Filialen außerhalb Europas. Es werden hochwertige Lacke, Farben, Lasuren und Putze für Innen und Außen von insgesamt ca. 5000 Mitarbeitern, davon 1300 in Ober-Ramstadt, hergestellt. Außerdem werden Wärmedämm-Verbundsysteme, Bautenschutzprodukte, Bodenbeschichtungen und Korrosionsschutz für Betonflächen angeboten. Zum Vertrieb dieser Produkte bedarf es einer großen Anzahl Außendienstmitarbeiter zur Beratung von Architekten und Kundenbetreuer wie Malerfirmen, Baumärkte und allen verwandten Zweigen des Baugewerbes.
Unsere Gruppe wurde auch durch die Abteilung Rohmaterialannahme geführt. Wir durften einen Blick in die Schaltzentrale der Warenannahme, d.h. Disposition nach Anlieferung der Rohstoffe und kurzzeitige Lagerung in riesigen Silos und weiterem Verbrauch der Werkstoffe nach Bedarf, werfen. Dies sowie der Bedarf und Nachschub wird voll elektronisch überwacht. Dabei wurde aber auch betont, dass selbst kleinere Mengen abgefüllt und verkauft werden. Danach konnten wir uns noch einige Abfüllanlagen ansehen, wo verschiedene Produkte teils automatisch, teils händisch in allen möglichen Größen und in den verschiedenen Behältern abgefüllt und auf Paletten verpackt auf den Speditionsrollbändern zum Versand bereitgestellt werden.
Nach zwei sehr interessanten Stunden verabschiedeten wir uns von dem uns begleitenden Mitarbeiter und wir bedanken uns bei Ihm und der Firma DAW ( Caparol ) für die freundliche Aufnahme und Führung durch das Werk. Auf der Heimweg wurde noch ein kleiner Zwischenstop in Darmstadt gemacht. Hier kehrte die Gruppe im Braustüb´l am Hauptbahnhof ein um in gemütlicher Runde, guten Gesprächen, leckeren essen und dem ein oder anderen Getränk den Ausflug ausklingen zu lassen.
Mehr Information über die Arbeit von SPD-Ortsverein Erzhausen AG 60 plus erhalten Sie auf unserer Webseite www.spd-erzhausen.de.
04.12.2016 in Presse
Spatenstich für Seniorenzentrum Größtes soziales Bauprojekt in Erzhausen startet mit Kirchenbeteiligung

Es ist das größte soziale Bauprojekt aller Zeiten in Erzhausen: Bis 2017 entsteht in dem Ort im Dekanat Darmstadt-Land ein Seniorenzentrum. Die Kirchengemeinde hatte vor 20 Jahren die Idee, die hessen-nassauische Kirche beteiligt sich nun mit 9 Millionen Euro.
Der vollständige Pressebericht:
21.11.2016 in Presse
Besuch des I.G. Farben-Gebäudes im Frankfurter Westend
(AR) „Allmächtiger!“ rief einer aus der Besuchergruppe angesichts des gigantischen I.G. Farben-Gebäudes im Frankfurter Westend am Donnerstag, 17. November. Wieder ist es dem Frankfurter Stadtführer mit Erzhäuser Wurzeln - Dieter Wesp - gelungen, einer 35 köpfigen Gruppe der AG 60 plus des Erzhäuser Ortsvereins der SPD auf eine faszinierende Zeitreise mitzunehmen.
Es begann 1925 während der Weimarer Republik. Damals gründeten die 3 größten deutschen Chemieunternehmen Farbwerke Höchst in Frankfurt, BASF in Ludwigshafen und Bayer in Leverkusen neben anderen Firmen ein Kartell: die I.G. Farben Industrie AG. Als Sinnbild deutscher kaufmännischer und wissenschaftlicher Macht sollte nach außen hin ein zentrales repräsentatives Bürogebäude errichtet werden, nämlich in Frankfurt/ Main. Auf einem geeigneten Gelände, bekannt als Affenstein, plante der Architekt Poelzig einen schwingenden gebogenen Baukörper von 250 m Länge, 35 m Höhe und neun Geschossen als Stahlskelettkonstruktion mit 6 Querflügeln in einen 14 ha großen Park. Das Haus wurde 1928 - 1931 erbaut und galt damals als das größte Bürogebäude der Welt.
Mit der Machtübernahme der Nazis 1933 begann eine unheilvolle Allianz der I.G. Farben mit dem Regime. Nach der Entlassung sämtlicher jüdischer Mitarbeiter, Geschäftsführer und Wissenschaftler wurde bald klar wie wichtig das Unternehmen für die Nazis war, besonders mit Beginn des 2. Weltkrieges. Wegen dem riesigen Bedarf an synthetischem Gummi / BUNA und Treibstoffen aus Steinkohle ließen die I.G. Farben einen riesigen Industriekomplex errichten in Oberschlesien. Die dazu benötigten Arbeitskräfte „lieh“ man sich von der SS aus dem benachbarten KZ Auschwitz für 3 Reichsmark pro Tag. Auch viele andere Unternehmen profitierten von diesem mörderischen Sklavensystem.
Im Krieg wurde das Gebäude beim Bombenangriff auf Frankfurt nicht zerstört und glänzt bis heute mit seiner wunderschönen Travatin - Fassade. Nach 1945 diente es der US- Militärverwaltung unter General Eisenhower über 50 Jahr als Europäisches Hauptquartier. Nach einem Anschlag der RAF in den 90er Jahren war es ein einziger Hochsicherheitssektor. Mit dem Abzug der Amerikaner stand das Gebäude zunächst leer.
2001 wurde der gesamte Komplex mit vielen neuen Gebäuden zur neuen Goethe-Universität mit dem wohl schönsten Campus Deutschlands. Etwa 40.000 Studenten der verschiedenen Fakultäten können hier ihre Abschlüsse machen. Besonders beliebt bei den Studenten sind die einzigartigen, noch vorhandenen Paternoster Aufzüge die mittlerweile unter Denkmalschutz stehen. Das Unigelände ist ein Besuch wert!




Aktuelle-Artikel
AG 60 plus
Counter
| Besucher: | 357403 |
| Heute: | 50 |
| Online: | 2 |


