Spenden für Jan Germann!

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Jan Germann

Spenden für Jan Germann!

Jan war ein cleverer, immer positiv gestimmter und glücklicher Junge, der die 7. Klasse des Gymnasiums besuchte. Er hatte immer sehr viel Zuversicht für sein Leben und trotz seiner Gehbehinderung und den vielen Operationen, die er mit seinen 13 Jahren schon hatte, war er lebensbejahend und mit sich im Reinen. Diese positive Grundstimmung hatte er auch vor seiner Wirbelsäulen-Operation Ende Juni 2017.

Er hat noch am Tag zuvor unsere Bedenken zerstreut und gesagt: “Macht Euch keine Sorgen, es wird alles gut gehen, die Ärzte wissen was sie tun.“

An diese Worte denken wir seit diesem Tag ununterbrochen, denn es kam ganz anders.

Derzeit liegt er in einer Kinderneurologischen Spezialklinik in Bayern, in der alles getan wird, dass sein Zustand sich etwas verbessert und er wieder zu seiner Familie in seine gewohnte Umgebung zurückkehren kann. Doch er wird leider nie mehr derselbe sein, wie vor dieser Operation.

Jan musste an der Wirbelsäule operiert werden. Ihm wurden zur Stabilisierung zwei Titanstangen mit der Wirbelsäule verschraubt. Die erste Operation hatte er bereits vor zwei Jahren. Die „mitwachsenden“ Teleskopstangen mussten nun entfernt und durch neue ersetzt werden.
Die Operation an sich verlief zunächst ohne Probleme, aber als Jan aus der Narkose erwachte, konnte er seine Beine nicht mehr spüren. Die Ärzte entschieden sich, die Stangen wieder zu entfernen, damit das Rückenmark sich regenerieren kann. Diese beiden Operationen dauerten fast 12 Stunden. Aus diesem Grund blieb Jan auch nach der Operation - mit gelockerten Wirbeln - in Narkose auf der Intensivstation, damit sein Körper sich erholen könnte.

Doch in der Nacht passierte das Unfassbare: Der Beatmungsschlauch „verrutschte“ und es kam zu akuter Atemnot mit anschließendem Herzstillstand. Die Ärzte mussten - ohne Rücksicht auf die instabile Wirbelsäule –
Reanimationsmaßnahmen durchführen. Daraus folgte neben dem mehrminütigen Sauerstoffmangel des Gehirns die Beschädigung des Rückenmarks.

Seit diesem Ereignis liegt Jan mit einer schweren Hirnschädigung und Querschnittslähmung bewegungs- und kommunikationsunfähig im Wachkoma in der Klinik.
Die Therapie zeigt, trotz Rückschlägen, doch kleine Fortschritte. Es ist zu erkennen, dass Jan auf keinen Fall aufgeben will. Auch wenn er sich nicht bewegen kann, zeigen seine Augen Emotionen, wenn er die Stimmen seiner Familie hört. Auch bei Besuchen seiner Geschwister ist zu erkennen, dass er sie wahrnimmt; seine Werte auf dem Monitor verändern sich. Er wird z.B. ruhiger, wenn sein Zwillingsbruder sich zu ihm ins Bett kuschelt. Es ist klar, dass Jan seine Umgebung wahrnimmt, auch wenn er derzeit nicht mit uns kommunizieren kann.

Nun soll er nach Hause in seine gewohnte Umgebung zurückkommen!

Um ihm zu Hause eine adäquate Umgebung zu schaffen, müssen noch viele Veränderungen an dem über 100 Jahre alten Haus vorgenommen werden. Wir haben eine lange to-do-Liste erstellt. Es muss eine barrierefreie Umgebung geschaffen werden. Auch die behindertengerechte Umrüstung des Autos steht an.

Es muss ausreichend Platz für Jan und eine Intensivpflegekraft geschaffen werden. Sein Gesundheitszustand muss rund um die Uhr im Auge behalten werden, damit es nicht erneut zu Notfällen kommt, die seine Situation noch verschlechtern.

Dies alles ist neben der sehr hohen emotionalen Belastung aller Familienmitglieder mit hohen Kosten für die Familie verbunden.

Wir bitten Sie aus diesem Grund um eine Spende für Jan.

Spendenkonto bei Silberstreifen e.V.
Raiffeisenbank
Verwendungszweck: Jan Germann
IBAN: DE 36 7116 0000 0106 7203 58 BIC: GENODEF1VRR
(Spendenbescheinigung auf Wunsch)