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Sozial – Persönlich - Direkt

Im Gespräch mit Wolfgang Klein, 1. Vorsitzender SVE

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Im Gespräch mit Wolfgang Klein, 1. Vorsitzender SV Erzhausen

Wolfgang Klein, Unternehmer (Fenster & Industriemontage Klein), geboren 1963, verheiratet. Vater von zwei Töchtern und einem Sohn. Er lebt seit 15 Jahren in Erzhausen. 2004 wurde er Mitglied der Sportvereinigung Erzhausen e.V. (SVE), seit 8. Oktober 2008 ist er hier ehrenamtlicher 1. Vorsitzender. In den letzten acht Jahren hat Wolfgang Klein, Hand in Hand mit vielen Engagierten, die Sportvereinigung Erzhausen weit nach vorne gebracht. Diese hat inzwischen 18 Abteilungen und derzeit rund 2.000 Mitglieder.

Da wir uns persönlich kennen, bleiben wir im Interview beim „Du“.

1. Wolfgang, was magst du an deiner derzeitigen Position als 1. Vorsitzender der SVE am meisten?

Die Zusammenarbeit mit meinen Mitstreitern, ohne die in den letzten Jahren keiner unserer Erfolge hätte erzielt werden können.

2008 lag beim Verein (SVE) alles in Scherben. Gemeinsam haben wir es geschafft die Gemeinnützigkeit zu erlangen und heute können wir stolz auf die Arbeit der letzten Jahre zurückschauen. Damals haben wir zur Rettung des Vereins, gemeinsam mit den Abteilungen, von heute auf morgen eine Benefizveranstaltungen aus dem Hut gezaubert und 40.000,- € für den Verein erwirtschaften können. Mit diesem gelebten Zusammenhalt und dem aufopferungsvollen Einsatz der Mitglieder für den Verein sagte meine innere Stimme zu mir: „Du machst genau richtig, was du da machst!“. Jedes einzelne Vereinsmitglied trägt bis zum heutigen Tag zum Wiedererlangen der finanziellen „Erholung“ bei.

2. Worauf warst du in jüngster Zeit besonders stolz die SVE betreffend und worauf privat?

Der Neuabschluss des Brauereivertrages mit der Pfungstädter Brauerei. Die Abstimmung mit der Brauerei fand in vollstem Umfang in meinem Sinne und ganz im Sinne des Vereins statt. Dadurch wurde es möglich, das Sportheim komplett neu zu renovieren.

Gastraum, Nebenräume, Küche, Bühne bleiben wie gehabt erhalten, werden jedoch schon ganz bald in neuem Licht erstrahlen. Das ist ein sehr spannendes Projekt, das mich stolz macht.

Privat macht mich sehr stolz, dass meine Tochter und mein Sohn beide in diesem Jahr ihr Abitur gemacht und beide auch einen Studienplatz haben!

3. Wer hat dich in deiner persönlichen Entwicklung am meisten beeinflusst in deinem Leben?

Ich hatte das Glück, in einem wohlbehüteten Elternhaus aufzuwachsen. Meine Eltern haben mir all die Werte „in die Wiege gelegt“, die mich prägten.

Verantwortung, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und mehr. Dies sind meine Grundpfeiler. Ich habe versucht, sie meinen Kindern vorzuleben!

Man kann bei mir sicher sein: „Ein Mann, ein Wort!“

4. Worin siehst du die größte Herausforderung für dich in deinem Leben?

Zeitig in Rente zu gehen!

Den Absprung vom Beruf zur Rente, bevor ich das 60. Lebensjahr erreicht habe. Wobei ich immer für den Verein erhalten bleiben werde – keine Sorge! Wenn auch dann in einer weniger verantwortungsvollen und zeitintensiven Position…

5. Was war das Schwierigste, das du im Leben machen musstest?

Das war beruflich ein Auftrag in England. Ich musste nach Liverpool (Für mich eine echte Herausforderung mit meinen bescheidenen Englischkenntnissen). Und mein eigenes Werkzeug war unbrauchbar. Der Strom in England ist zwar nicht viel anders als der Strom in Deutschland, allerdings war die Spannung 110 Volt. In der Arena von Liverpool war es meine Aufgabe über 8m hohe Flügeltüren zu montieren. Also machte ich mich mit meinem Fahrzeug und Anhänger auf eine 31 stündige Fahrt, OHNE Werkzeug. Nun stand ich in der Arena, mit holprigem Englisch, sehr großen Flügeltüren und ohne nötiges Equipment. Die Leute dort waren unglaublich hilfsbereit. Sie trugen aus allen Richtungen die „Tools“ zusammen, die ich benötigte. Sie lasen mir wortwörtlich jeden Wunsch von den Augen ab. Das war anfangs etwas schwierig, zeigte am Ende wie einfach es doch ist durch Freundlichkeit Hilfe zu bekommen und dass wir Menschen am Ende nichts brauchen, außer einem Lächeln, wenn wir mal mit der Sprache nicht weiterkommen.

Anmerkung: Als Wolfgang das erzählt, leuchten seine Augen und man hat das Gefühl mit ihm in der Arena zu stehen und alles live mitzuerleben.

6. Was ist dein Ziel für die nächsten 3 Monate?

Fertigstellung aller Umbauarbeiten der Gaststätte und aller Nebenräume im Sportheim. Heißt, Endbelag des Bodens und Aufbau der Theke am 02. November.

Am 15. November 2016 werden wir das Sportheim mit einem Empfang, für den wir schon jetzt in die Planung gehen, wiedereröffnen.

7. Wo siehst du dich in weiteren 9 Monaten?

Da werde ich mich von den letzten Monaten erholen. (lachen)

Vielen Dank an Wolfgang Klein!

Das Interview wurde geführt von Christina Seibold und Sarah Olivera.

(H)ERZhäuser Angelegenheiten
Eine Arbeitsgruppe des SPD-Ortsvereins

 
 

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