SPD-Bildungspolitik für Hessen
Allgemein
SPD - Bildungspolitik in Hessen soll bereits in der KITA beginnen!
So ziemlich jede und jeder in Deutschland hat – zumindest in der Theorie – begriffen, dass wir Bildung besser organisieren müssen. Leider ist es bei einigen Zeitgenossen – besonders bei denen in der Bundes- und Landesregierung – bisher bei der Theorie geblieben.
Nach wie vor haben wir in Hessen ein Vier-Klassen-Schulsystem: Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und Förderschulen. Wir sind dabei nach wie vor davon überzeugt, dass es nicht zulässig ist, Grundschülern im Alter von zehn Jahren einen Stempel zu geben, in welche Schublade sie gehören und damit ihre zukünftigen Lebenschancen zu einem Teil vorzuentscheiden. Und immer mehr Experten und auch Lehrer und Eltern geben uns dabei Recht.
In kaum einem anderen Land hängt der Bildungserfolg so stark vom Elternhaus ab wie bei uns. Das Kind eines Professors hat eine dreifach bessere Chance aufs Abitur und den Besuch einer Universität als das Kind eines Facharbeiters. Das ist sozial ungerecht und eine solche Verschwendung von Potenzial und Begabungen junger Menschen können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten.
Wir Erzhäuser Sozialdemokraten wollen, dass alle Kinder - egal aus welchem Elternhaus -, die gleichen Chancen für die Zukunft haben - und zwar gute. Wir wollen kein Kind mehr zurücklassen. Dafür setzen wir uns ein.
Deshalb hat die hessische SPD ihr Schulkonzept „Haus der Bildung“ erarbeitet und regelmäßig auf den neusten Stand gebracht. Längeres gemeinsames Lernen in echten Ganztagsschulen mit gesundem Mittagstisch, Sozialarbeit und Nachhilfeangebote an den Schulen, Kooperation mit Kultur und Vereinsleben. So sehen moderne Schulen aus, in denen alle Schüler gefördert werden. Dann klappt’s auch mit PISA.
Der Weg dorthin ist noch lang. Und deshalb setzt sich die SPD in Erzhausen dafür ein, dass die Schullaufbahn flexibler wird und sich die Schule nach den Bedürfnissen der Kinder richtet, statt Kinder nach unten wegzudrücken, wenn sie in ihrer Entwicklung nicht zur Schulform passen.
Eine Schule muss auf die Kinder eingehen, nicht umgekehrt!
Eine wichtige Aufgabe der kommenden Jahre ist es auch, die Kitas in ihrer Funktion für die frühkindliche Bildung zu stärken, denn hier wird der Schlüssel für den späteren Schulerfolg gelegt, gerade für diejenigen, die es zu Hause nicht so einfach haben. Deshalb wollen wir den Betreuungsschlüssel in den Kitas und verbessern und frühkindliche Bildung, Sport, Spiel und Bewegung in den Kitas ausbauen.
CDU und FDP in Berlin hätten es lieber umgekehrt. Im Koalitionsvertrag steht: 150 Euro im Monat sollen Eltern bekommen, dass sie ihr Kind nicht in die Kita schicken.
Da muss man erstmal drauf kommen: Wir in Erzhausen versuchen händeringend, die frühkindliche Bildung zu verbessern. CDU und FDP wollen mehr als eine Milliarde Euro im Jahr dafür ausgeben, dass Kinder nicht von frühkindlicher Bildung profitieren. Dass Kinder aus Migrantenfamilien zu Hause bleiben und nicht rechtzeitig deutsch lernen. Dass Mütter sich nicht in den Arbeitsmarkt integrieren können, sondern zu Hause bleiben.
Das ist symptomatisch für die Bildungspolitik a la Merkel und Seehofer, und auch die hessische CDU und FDP haben diesem Irrsinn im Koalitionsvertrag zugestimmt. Für Unsinn und Geschenke an die Klientel wird viel Geld ausgegeben, für die wirklich wichtigen Dinge ist dann angeblich keines da.
SPD - Ortsverein Erzhausen
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