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SPD will Erzhausen zur „Fairtrade-Town“ machen

Ein Pfund Kaffee für 3.20 Euro. Dem preisbewussten Käufer geht das Herz auf. Wer fragt bei einem solchen Schnäppchen danach, wieviel Cent davon dem Bauern, der den Kaffee anbaut, noch bleiben. Dies ist im Supermarkt im Dunkeln und außerdem ist der Kaffeeanbau weit weg, Südamerika oder?
Inzwischen wissen wir aber, dass insbesondere die kleinen Kaffeebauern in diesen Ländern von ihrer Ernte kaum noch leben können. Die Großkonzerne diktieren die Preise. Und das gilt auch für viele andere Erzeugnisse.
Seit vielen Jahren schon entwickeln sich gegenüber dieser Ungerechtigkeit Initiativen, die den Erzeugern, in unserem Beispiel den Kaffeebauern, faire Preise zusichern wollen. Fairer Handel ist das Stichwort. Der faire Handel unterstützt Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Er fördert gezielt die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen Familien und deren Selbsthilfeinitiativen. Oftmals sind es kleine Läden, die solche Produkte anbieten, so auch in Darmstadt und anderswo.
Inzwischen gibt es aber auch viele Gemeinden und Städte in der Bundesrepublik, 695 an der Zahl, die sich mit vielerlei Aktivitäten darum bemüht hatten, „Fairtrade-Towns“ zu werden und dies inzwischen auch sind.
Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Fraktion für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung den Antrag: „Die Gemeinde Erzhausen begrüßt und unterstützt die Erlangung des Titels „Fairtrade-Town“. Hierzu werden sieben Punkte vorgeschlagen, um dies zu erreichen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist: „mit gutem Beispiel vorangehen und grundsätzlich im Rathaus und anderen kommunalen Einrichtungen nachhaltig und fair produzierte Produkte verwenden und diese möglichst vor Ort beziehen“.

Genauen Wortlaut des Antrags finden Sie hier auf der Webseite unter “Aktuelle Anträge / Anfragen 2020“.
 

 
 

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