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Blick zurück auf die Geschichte der Genossen

Kategorie: Pressearchiv, Datum: 29.10.2013,
Dateigröße: 532,78 KB, Dateityp:


http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/weiterstadt-erzhausen/blick-zurueck-auf-die-geschichte-der-genossen_15718558.htm

Eine Diashow über die Geschichte der SPD in Erzhausen zeigten Alois Reichel und Horst Müller. Zusammen mit Fakten über 113 Jahre SPD in Erzhausen erfuhren die Gäste viel über die Entwicklung des Ortes, der um 1900 etwa 1000 Einwohner verzeichnete. Die meisten Menschen seien als Bauarbeiter oder Pflasterer bei der Entstehung der Main-Neckar-Bahn beschäftigt gewesen. „Zwar gab es schon vor 1900 einzelne Arbeitervereine, durch den Zusammenschluss von 40 Personen sollten die Rechte der Arbeiter gestärkt werden. Lorenz, Cron, Deußer, Berck, Wannemacher und Lotz, die Familiennamen der alteingesessenen Erzhäuser stehen für die Anfänge der SPD“, so Reichel.

In der weiteren Historie zeichnete sich die starke Präsenz der Sozialdemokraten in Erzhausen ab. Von neun Gemeinderatsmitgliedern stammten 1919 sieben von der SPD. Wichtige Errungenschaften in den folgenden Jahren, wie Licht, Wasser und die Entstehung der Freiwilligen Feuerwehr, wurden maßgeblich von der SPD mitgetragen. Parteitreue herrschte auch während der schwierigen Zeit des Nationalsozialismus vor. „Man war Genosse und blieb es auch“, so Reichel.

Trotz Versammlungsverbots begann schon 1945 der Neuaufbau der Partei, 1946 verzeichnete man 100 Mitglieder. Bürgermeister August Lorenz bezeichne man als die „formende Hand für Erzhausen“. Zehn von zwölf Mandaten waren in SPD-Hand. 1950 erfolgte mit Heinrich Lotz ein Bürgermeisterwechsel.

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