
SPD 60+ Besuch des Zeppelinmuseums
Ortsverein
Unser heutiges Ziel war für 20 Teilnehmer das Zeppelinmuseum in Zeppelinheim, das ein Stadtteil von Neu-Isenburg ist. Nach einer zügigen Radtour erreichten wir nach 1 Stunde unser Ziel. Hier erwartete uns eine Führung im 1988 neu erbauten Zeppelinmuseum mit Frau Lindemann von der Stadt Neu-Isenburg. Mit der Eröffnung des Flug- und Luftschiffhafens Rhein-Main startete auch der Transatlantikverkehr von hier aus. Daher wurde die ehemalige Luftschiffersiedlung Zeppelinheim in unmittelbarer Nähe des neuen Arbeitsplatzes errichtet. Die 1909 erbaute Siedlung hieß übrigens damals das "rote" Dorf, weil die Arbeiter meist aus dem SPD Milieu stammten.
Das Museumsgebäude selbst - so erfuhren wir - in einer spannenden Frage und Antwort-Führung ist ein Baukörper, der als Vorbild das Design des LZ 10 hatte. Ein Viertel eines von den 129 in Friedrichshafen gebauten Luftschiffen, vermittelt eine Vorstellung von der Größe eines solchen Giganten. Unsere Führungsdame ließ die längst vergangene Ära neu erstehen. Viele Exponate und Modelle erzählen von der aufstrebenden technischen Entwicklung sowie den zahlreichen Niederlagen.
Die Geldelite der 20er und 30er Jahre reiste mit dem Zeppelin um die ganze Welt: Nord- und Südamerika, Asien, Japan. Natürlich in feinster Umgebung mit edlem Geschirr, Silber und tollen Menüs. Auch Originalgeschirr der Luftschiffe ist zu bestaunen. Zeppeline sind korrekt gesehen starre Luftschiffe, die mit dem brennbaren Gas Wasserstoff befüllt wurden. Leider besiegelte das auch das Ende der Zeppelingeschichte. Denn mit der Katastrophe in Lakehurst (USA) am 6. Mai 1937, als der Zeppelin "Hindenburg" explodierte, wurde das Ende der Riesen eingeläutet.
Die Firma Goodyear in den USA, bekannt für Autoreifen, gründete 1925 eine Luftfahrtsparte und lieferte gummierte Stoffe für den Luftschiffverkehr. Vorher wurden Rinderdärme für die Außenhülle verwendet: Heute haben die Prallluftschiffe kein festes Gerippe mehr im Innern und sind gefüllt mit dem unbrennbarem Gas Helium. Eine ganze Flotte wurde als Werbemittel eingesetzt, um den Namen Goodyear bekannt zu machen. Vier Zeppeline vom Typ NT sind noch weltweit unterwegs. Letzte Woche ging eines an den Start in Bad Homburg vom Hofgut Kronenhof (mit Zeppelintradition) aus mit Werbung für den Europapark in Rust.
Nach soviel Wissensaufnahme ging es am Waldsee vorbei nach Langen zur Schlusseinkehr ins Restaurant "Bäumchen". Dann über den Radschnellweg zurück.
Sie haben Interesse an unseren SPD AG 60plus Seniorenveranstaltungen oder wollen sie gar mit gestalten, dann können Sie sich informieren auf unserer Webseite (www.spd-erzhausen.de) oder melden bei H. Müller (06150 83285) oder A.Reichel (06150 83658) Danke für Ihr Interesse.
Euer SPD-AG 60 plus Team Erzhausen
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