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Diese Internetseite ist eine herzliche Einladung an alle Erzhäuser  Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Organisationen, sich interessiert einzubringen und über unsere Arbeit als Fraktion zu informieren.

Auf diesen Seiten erhalten Sie eine Übersicht über unsere gewählten Gemeindevertreter, die der SPD Fraktion in Erzhausen angehören.

Außerdem finden Sie Anträge unserer Fraktion und Infos rund um die aktuellen Themen unserer Arbeit.

Wir freuen uns, wenn Sie direkte Fragen, Hinweise und Anregungen rund um die Erzhäuser Kommunalpolitik an uns richten.

Der persönliche Kontakt zu Ihnen ist uns wichtig.

Sollten Sie Interesse haben, unsere Arbeit mit Ihren Ideen zu unterstützen, melden Sie sich!

Wir sind bei vielen Veranstaltungen, in Vereinen und Verbänden unterwegs und jedem bürgerschaftlichen Engagement nicht nur aufgeschlossen, sondern oft auch persönlich eingebunden. Wir nehmen den Auftrag, den uns die Erzhäuser Bürgerinnen und Bürger gegeben haben, gerne an und laden Sie zu offenem Dialog und konstruktiver Mitarbeit ein.

Ihr Dietrich Schmid
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Erzhausen      

   

 
 

28.11.2016 in Allgemein

Sozial – Persönlich - Direkt - Im Gespräch mit ...

 

... im Gespräch mit Christine und Erich Heidler


Christine und Erich Heidler (Bildrechte: Melanie Niesik)

Sozial – Persönlich - Direkt
Im Gespräch mit Christine und Erich Heidler
 

Christine und Erich Heidler, Eltern von zwei erwachsenen Söhnen, sind diesen Monat seit 46 Jahren verheiratet. Sie wohnen seit über 60 Jahren in Erzhausen. Seit 15 Jahren sind sie im AWO Pflegeheim und im DRK Erzhausen, Gemeinschaft Sozialarbeit, ehrenamtlich tätig. Sie sind, nach einer E-Lotsen (Engagement-Lotsen*) Ausbildung 2015, an der Gründung des Projekts „Barrierefreiheit für alle Bürger in Erzhausen“, aus dem auch ein Arbeitskreis hervorgeht, maßgeblich beteiligt. Sie begleiten die gesamte Planung und Umsetzung bis zum Abschluss von baulichen Maßnahmen zur barrierefreien Ertüchtigung von Erzhausen.

Engagement-Lotsen*

sind Motivatoren und Botschafter, die eigenverantwortlich und in Absprache mit der Kommune Projekte vor Ort entwickeln und andere zu freiwilligen Tätigkeiten motivieren.
 

1. Was macht Sie, als Mitgründer des Projekts „Barrierefreiheit für alle Bürger in Erzhausen“, besonders glücklich?

Es macht uns besonders glücklich, dass wir bei diesem ganzen Prozess gelernt haben, Erzhausen mit anderen Augen zu sehen. Wir gehen ganz anders durch Erzhausen wie früher.
Wir haben ein Gespür für solche Dinge gekriegt.

Anfang 2014 haben wir die Erzhäuser Straßen auf Barrieren untersucht, fotografiert und aufgearbeitet. 2015 konnten wir dann unsere Ausarbeitungen einige Male in verschiedenen Ausschüssen präsentieren, sodass unser Projekt „Barrierefreiheit“ einstimmig von der Gemeindevertretung beschlossen wurde. Daraufhin haben wir einen Arbeitskreis gebildet, mit dem Ziel, einen Masterplan für Erzhausen zu erstellen. Nachfolgend wurde ein Planungsbüro mit der Ausarbeitung des Masterplans beauftragt, dessen Ausführung Mitte 2016 beschlossen wurde.

Ziel ist es, dass es „bald ordentlich weiter geht“ und es kein langer Prozess wird. In der Vergangenheit ist es sehr schleppend angelaufen, weil dieses Thema noch nicht so bekannt war und auch nicht thematisiert wurde. Des Weiteren haben Behördengänge und die Beantragung von Fördergeldern unheimlich viel Zeit gekostet. Hinzu kommen die Vorbereitungen und Zeichnungen, die man einreichen musste. Man musste alles detailliert fertig stellen. Dieser ganze Prozess der Grundlagenerstellung ist Voraussetzung dafür, dass die Gemeinde nun zügig am Prozess weiter arbeiten kann. Gelder für dieses und nächstes Jahr sind eingestellt, sodass man jetzt „Stücker sehen“ muss.

Den ersten Schritt kann man sehen. „Wir haben den Eingang des Restaurants Bürgerhaus umgebaut, sodass man direkt mit dem Rollstuhl von vorne reinfahren kann.“ Der nächste Schritt wird sein, alle Barrieren um das Rathaus zu eliminieren und die Prioritätenliste weiterzuführen.

Wenn wir ins Rathaus kommen, bringen wir meistens Probleme mit (lachen). Aber wir haben auch immer einen konkreten Lösungsvorschlag parat.

2. Wer hat Sie in Ihrem Leben am meisten beeinflusst? Was haben Sie von ihm/ihr gelernt?

Erich Heidler: „Das ist eine schwere Frage.“ (Pause)

Ich war immer sehr selbstständig. Ich wurde von meinem Vater schon sehr früh zur Selbstständigkeit erzogen. Er hat mich sehr beeinflusst.

3. Worauf waren Sie in jüngster Zeit besonders stolz?

Dass wir das Projekt der Barrierefreiheit, trotz aller Widerstände, die durch Unkenntnis entstanden sind, soweit gebracht haben. Wir haben wirklich sehr viel vorbereitet und immer wieder einen Anlauf gestartet. Die Unterstützung vom Bürgermeister hat uns dabei sehr geholfen und motiviert.

Unser Wunsch ist, dass viele Bürger von Erzhausen ein Empfinden für diese Thematik bekommen und dass der Neubau des neuen Pflegeheims zügig voran geht, sodass es nächstes Jahr bezugsfähig ist.

4. Was war das Schwierigste, was Sie jemals in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erlebt haben?

Erich Heidler: Ich musste schon immer die unlösbaren Aufgaben erledigen. Oftmals hieß es „Erich, mach mal!“.

Ich war viele Jahre ehrenamtlich in der Erwachsenen-Lehre für die Industrie- und Handelskammer tätig und habe da Schulungen gemacht mit Leuten, die ihre Meisterprüfung machen wollten und mit schlechten Noten da standen. Meistens haben diese ein wenig den Faden verloren in ihrem Leben
und waren auf dem 2. Bildungsweg. Ich habe ihnen geholfen, ihre Meisterprüfung zu bestehen.

Das waren teilweise schwierige Situationen, mit diesen jungen Menschen diese Hürden zu bewältigen, aber so Manchem habe ich dadurch auch zum Job verholfen.

Es war eine tolle aber auch schwierige Zeit.

5. Was ist Ihr Ziel für die kommenden Monate?

Das Allerwichtigste ist die Gesundheit. Wir wollen fit und gesund bleiben.

Gerne würden wir im nächsten Jahr wieder ein paar Mal verreisen. Dieses Jahr waren wir gar nicht im Urlaub, da wir gar keine Zeit dafür hatten. Mit all unseren Tätigkeiten waren wir sehr eingebunden dieses Jahr. Es gibt Tage an denen wir sagen, wir machen heute mal nichts und am Nachmittag sind wir dann doch wieder eingebunden. (lachen)

Wir nehmen sehr gerne bei Reisen in unsere Partnerstadt nach Tschechien teil. Da sind wir schon von Anfang an mit dabei. Noch vor der Gründung des Partnerschaftsvereins haben wir die Tschechen mit Nachrichten gefüttert, gemailt, den Erzhäuser Anzeiger geschickt, wenn ein interessanter Artikel drin war.

Zusätzlich würden wir gerne noch eine Busreise machen.

Unser Ziel für die kommenden Monate ist weiterhin, für alle Bürger in Erzhausen da zu sein.
Jahrelang waren wir Leiter der Sozialarbeit des DRK Erzhausen. Regelmäßig organisieren und veranstalten wir Begegnungsfeste für Menschen mit Behinderung und für Senioren, die wir auch moderieren. Jede Veranstaltung von uns beginnt so, dass wir vorne am Eingang die Leute begrüßen. Dadurch kennen wir alle Senioren. Die Leute wissen, dass wenn sie ein Problem hätten, sagen können: „Ruf‘ ich mal den Erich an“.

Erich Heidler: Das ist ein ganz anderer Kontakt als wenn man im Büro auf der Gemeinde sitzt, denn die sind unbekannt. „Deswegen bin ich aber noch lange kein Seniorenbeauftragter und will es auch gar nicht sein“, aber ich will Antwort geben, wenn jemand auf uns zukommt.

Wir können Antwort geben über das betreute Wohnen, aber auch über sonstige Belange.
„Uns kann man ansprechen!“

Ich möchte natürlich auch weiterhin Einrichtungsfürsprecher im Pflegeheim bleiben. Ich bin im Arbeitskreis der Einrichtungsfürsprecher. Wir sind eine kleine Arbeitsgruppe von ca. 10 Leuten.
Wir sind diejenigen, die für die Heimbeiräte in unserem Landkreis Darmstadt-Dieburg die Themen raussuchen. Wenn wir zusammen kommen, stellen wir denen die Themen aus der Praxis vor. Angehörige sprechen mit uns über ihre Probleme und Belange. Wir arbeiten diese Themen dann auf und stellen sie vor, damit ein Austausch zwischen den Heimbeiräten stattfinden kann. Diese Angelegenheiten muss man mit sehr viel Gefühl behandeln.

6.Wann haben Sie eigentlich mal Freizeit?  

Immer. (lachen)

Wir machen gerne Fahrradausflüge oder gehen in der Natur spazieren. Wir helfen aber auch gerne, wo wir gebraucht werden.
Wir haben ein sehr ausgefülltes Rentnerleben und unser Motto lautet: „Entweder man macht solche Dinge gerne oder man lässt es sein.“

 

Vielen Dank an Christine und Erich Heidler!

Das Interview wurde geführt von Inge Rollar und Özlem Gün

(H)ERZhäuser Angelegenheiten
Eine Arbeitsgruppe des SPD-Ortsvereins

 

 

21.11.2016 in Presse

Besuch des I.G. Farben-Gebäudes im Frankfurter Westend

 

(AR) „Allmächtiger!“ rief einer aus der Besuchergruppe angesichts des gigantischen I.G. Farben-Gebäudes im Frankfurter Westend am Donnerstag, 17. November. Wieder ist es dem Frankfurter Stadtführer mit Erzhäuser Wurzeln - Dieter Wesp - gelungen, einer 35 köpfigen Gruppe der AG 60 plus des Erzhäuser Ortsvereins der SPD auf eine faszinierende Zeitreise mitzunehmen.

Es begann 1925 während der Weimarer Republik. Damals gründeten die 3 größten deutschen Chemieunternehmen Farbwerke Höchst in Frankfurt, BASF in Ludwigshafen und Bayer in Leverkusen neben anderen Firmen ein Kartell: die I.G. Farben Industrie AG. Als Sinnbild deutscher kaufmännischer und wissenschaftlicher Macht sollte nach außen hin ein zentrales repräsentatives Bürogebäude errichtet werden, nämlich in Frankfurt/ Main. Auf einem geeigneten Gelände, bekannt als Affenstein, plante der Architekt Poelzig einen schwingenden gebogenen Baukörper von 250 m Länge, 35 m Höhe und neun Geschossen als Stahlskelettkonstruktion mit 6 Querflügeln in einen 14 ha großen Park. Das Haus wurde 1928 - 1931 erbaut und galt damals als das größte Bürogebäude der Welt.

Mit der Machtübernahme der Nazis 1933 begann eine unheilvolle Allianz der I.G. Farben mit dem Regime. Nach der Entlassung sämtlicher jüdischer Mitarbeiter, Geschäftsführer und Wissenschaftler wurde bald klar wie wichtig das Unternehmen für die Nazis war, besonders mit Beginn des 2. Weltkrieges. Wegen dem riesigen Bedarf an synthetischem Gummi / BUNA und Treibstoffen aus Steinkohle ließen die I.G. Farben einen riesigen Industriekomplex errichten in Oberschlesien. Die dazu benötigten Arbeitskräfte „lieh“ man sich von der SS aus dem benachbarten KZ Auschwitz für 3 Reichsmark pro Tag. Auch viele andere Unternehmen profitierten von diesem mörderischen Sklavensystem.

Im Krieg wurde das Gebäude beim Bombenangriff auf Frankfurt nicht zerstört und glänzt bis heute mit seiner wunderschönen Travatin - Fassade. Nach 1945 diente es der US- Militärverwaltung unter General Eisenhower über 50 Jahr als Europäisches Hauptquartier. Nach einem Anschlag der RAF in den 90er Jahren war es ein einziger Hochsicherheitssektor. Mit dem Abzug der Amerikaner stand das Gebäude zunächst leer.

2001 wurde der gesamte Komplex mit vielen neuen Gebäuden zur neuen Goethe-Universität mit dem wohl schönsten Campus Deutschlands. Etwa 40.000 Studenten der verschiedenen Fakultäten können hier ihre Abschlüsse machen. Besonders beliebt bei den Studenten sind die einzigartigen, noch vorhandenen Paternoster Aufzüge die mittlerweile unter Denkmalschutz stehen. Das Unigelände ist ein Besuch wert!

 

21.11.2016 in Ortsverein

Jahresabschlusstreffen der Veranstaltungsteilnehmer "SPD-Erzhausen AG 60 plus"

 

Wir treffen uns gemeinsam zum Jahresabschluss 2016 im Sportheim an der Heinrichstraße 40 am 13. Dezember um 17:30 Uhr zu einen gemütlichen Beisammensein und informellen Austausch.

Wir würden uns sehr freuen wenn wir viele der Teilnehmer der diesjährigen Werksführungen, Besichtigungen und Radtouren an diesem Abend begrüßen können. Interessierte Gäste sind selbstverständlich herzlich willkommen.

Es werden unter anderem Bilder von den Veranstaltungen und Touren 2016 gezeigt und bereits geplante Veranstaltungen und Touren für das Jahr 2017 vorgestellt.

Um entsprechende Tischreservierung im neu renovierten Sportheim vornehmen zu können, wird um Voranmeldung bis zum 30. November 2016 gebeten bei H. Müller, Tel.: 06150 83285 oder per Mail: info @ spd-erzhausen.de.

Es wird bestimmt ein kurzweiliger Abend.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

 

Termine

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13.12.2016, 17:30 Uhr - 20:00 Uhr Jahresabschlusstreffen der Veranstaltungsteilnehmer "SPD- Erzhausen AG 60 plus"
Wir treffen uns gemeinsam zum Jahresabschluss 2016 im Sportheim an der Heinrichstraße 40 am 13. Dezember um 17:3 …

10.01.2017 - 10.01.2017 Werksbesichtigung bei der DAW in Ober-Ramstadt
Gleich im neuen Jahr geht es mit AG 60 plus am Dienstag, 10. Januar 2017 weiter mit einer Werksführung bei der Fir …

24.01.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr Krimiabend im Bücherbahnhof - Autor Michael Kibler liest
Krimiabend im Bücherbahnhof - Autor Michael Kibler liest Der SPD Ortsverein Erzhausen organisiert in Zusamm …

31.01.2017, 20:00 Uhr - 22:00 Uhr 2. Krimiabend im Bücherbahnhof - Autor Michael Kibler liest
Der SPD Ortsverein Erzhausen organisiert in Zusammenarbeit mit KuK e.V. eine Autorenlesung mit dem bekannten Darms …

21.03.2017, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Besuch des Druckzentrums in Mörfelden
Die Frankfurter Sozietätsdruckerei ein Medienhaus mit Tradition mit Hauptsitz in Frankfurt, hat im Jahr 1993 ei …

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