Wer bist Du – und was machst Du, wenn Du nicht gerade Politik machst?
Mein Name ist Christian Anthes und bin gebürtiger Langener. Seit über 20 Jahren wohne ich mit meiner Frau und unseren drei Kindern in Erzhausen. Beruflich bin ich als Bauingenieur als Geschäftsführer einer mittelständigen Unternehmensgruppe, die sich deutschlandweit im Bereich der Bauwerksabdichtung und Instandhaltung von größeren Projekten tätig ist.
Was bedeutet Dir Erzhausen?
Ich habe mich in Erzhausen schnell zurechtgefunden und Bekanntschaften schließen können, insbesondere da meine Frau Erzhäuserin ist. Die Gemeinschaft im Ort, die durch die verschiedenen Vereineund Organisationen geprägt ist macht Erzhausen zu einem lebenswerten Ort mitten im Rhein-Main-Gebiet.
Wie bist Du zur SPD-Erzhausen gekommen – und warum passt die SPD zu Dir?
Bereits mit 18 Jahren wurde ich in das Stadtverordneten Parlament gewählt. Dort war ich bis unserem Umzug nach Erzhausen fast zehn Jahre aktiv. In Erzhausen war ich bereits drei Mal in der Gemeindevertretung aktiv.
2008 bin ich dann in das kommunalpolitische Lager der SPD gewechselt.
Nach einer beruflich bedingten politischen Pause möchte ich wieder in der Gemeindevertretung engagieren.
Was möchtest Du in Erzhausen besonders unterstützen oder verändern?
Mir ist es wichtig, dass sich Erzhausen weiterentwickelt, um auch in der Zukunft ein lebenswerter Ort für alle Generationen zu sein. Das zugehört die Kinder- und Seniorenbetreuung, sowie ein aktives Gemeindeleben, genauso wie bezahlbarer Wohnraum, Flächen für Gewerbetreibende und eine geeignete Infrastruktur.
Was ist Dir im Ort besonders wichtig, was soll unbedingt erhalten bleiben?
Ich denke immer noch mit Freude an die 750-Jahr Feier zurück. Der ganze Ort war von der Hauptstraße im Unnerdorf, entlang der kompletten Bahnstraße bis zum Bücherbahnhof mit festlichen Aktivitäten gespickt. Gefühlt war der ganze Ort aktiv beteiligt und mit dabei. Das ist es was einen Ort ausmacht. Auch der Kerbumzug, inkl. Kerb und Heegbachlauf ist für mich ein jährliches Highlight, sowie auch der AEWG-Umzug und die Karnevalsveranstaltungen im Sportheim, auch wenn ich zugebe, kein „richtiger“ Narr zu sein, freut es mich doch, wenn die Menschen zusammenkommen und gemeinsam feiern können.
Wie tankst Du Kraft für Dein Engagement?
Da mir mein Beruf meist viel Freude bringt, vermischt sich alles immer ein bisschen. Spaß habe ich beim Wandern in der Natur und am besten in den Alpen. Wer mich kennt weiß, dass Südtirol meine zweite Heimat ist.


